Von der akuten zur chronischen Nebenhöhlenentzündung

Eine akute Nebenhöhlenentzündung muss vollständig ausheilen. Geschieht die nicht, kommt es zur chronischen Nebenhöhlenentzündung. Auch wenn im Bereich der Nase eine Engstellung vorhanden und diese sehr stark ausgeprägt ist, kann die Nasennebenhöhlenentzündung chronisch werden.

Sie erkennen dies, weil Ihre Nase häufig verstopft ist und Sie ein ständiger zäher Schnupfen plagt. Es kann darüber hinaus auch sein, dass Ihr Geruchssinn beeinträchtigt ist. Dies wiederum schlägt sich auch auf den Geschmackssinn nieder. Kommt ein Erkältungsschnupfen hinzu, kann es rasch zu einer akuten Sinusitis kommen. Es besteht das Risiko, dass die Erreger auf umliegendes Gewebe übergreifen.

Mögliche Komplikationen einer Nebenhöhlenentzündung sind daher:

Kopfweh (Gerd Altmann, pixelio)
Kopfweh (Gerd Altmann, pixelio)
  • Gehirnentzündung
  • Gehirnhautentzündung
  • Herzentzündungen (nach einer Streptokokken-Infektion)
  • Augenentzündung, wobei die Sehkraft beeinträchtigt sein kann
  • Knocheneiterungen
  • Abszesse

Deshalb sollten Sie die Nasennebenhöhlenentzündung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Eine sorgfältige Behandlung und sicherheitshalber ein Besuch beim Hausarzt oder HNO-Spezialisten sind Pflicht!

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