Schwindelig

Was hat das zu bedeuten?

Viele Menschen in der heutigen Zeit, klagen über ein Gefühl des „Schwindelig-Seins“, die Mediziner bezeichnen das als „Vertigo“. Diese Bezeichnung leitet sich von der lateinischen Vokabel „vertere“ ab und passt daher ganz gut. Wörtlich übersetzt bedeutet diese Bezeichnung wenden und drehen. Die Betroffene klagt hierbei, um ein heftiges Drehen und Schwanken. Die Patienten denken dann oft, dass sie jeden Moment in Ohnmacht fallen können.

Ursachenforschung ist wichtig, wenn einem öfter schwindelig ist

Es werden drei verschiedene Formen des Schwindels nach dem ICD-10-Standard unterschieden. Hierbei werden Störungen der Vestibularfunktion unter der Nummer H81.0-9 zusammengefasst. In der Medizin wird das als Gleichgewichtssinn des Menschen bezeichnet. Hinter der Kennung H82 verbirgt sich der Schwindel, der seine Ursache in Krankheiten hat und wo diese Wahrnehmungen zusammen als Begleiterscheinungen auftreten können.

Bei der Kennung R42 wird ein Schwindel ohne nähere Angaben zusammengefasst. Hier können auch Schwindel und Taumel mit einsortiert werden, die bei unerwünschten Nebenwirkungen von pharmazeutischen Wirkstoffen auftreten können.

Wie man somit ersehen kann, gibt es eine Vielzahl von möglichen Ursachen für einen Schwindel. Eine umfangreiche Anamnese wird immer der erste Schritt sein. Sollte einem Patienten ständig schwindelig sein, so ist es am besten, er führt darüber Tagebuch. Beim Arzt bekommt man spezielle Vorlagen hierfür, ebenso bietet das Internet auch entsprechende Muster an. Meist besteht der Aufbau solch eines Tagebuches, was einem Allergie- und Kopfschmerztagebuch sehr ähnelt. Der Betroffene schildert hierbei, was er vor dem Schwindelanfall getätigt hat und daraus lassen sich dann kausale Zusammenhänge herstellen. Hieraus können dann Schlussfolgerungen hinsichtlich der möglichen Ursachen gezogen werden.

So kann Schwindel durch Bluthochdruck entstehen, aber ebenso gut auch durch eher zu niedrigen Blutdruck. So genannte Kreislaufstörungen können vom Gleichgewichtsorgan im Ohr herrühren, aber manchmal ist Schwindel auch eine Begleiterscheinung bei Grippe oder einer Entzündung, wie z. B. der Nebenhöhlenentzündung. Zu den Ursachen von Schwindel haben wir hier weitere Informationen.

Leider gibt es keine allgemein verbindliche Therapie gegen den Schwindel, da es hierbei immer auf die jeweilige Ursache ankommen, die behoben werden muss. Jedoch kann man aber einige Aspekte beziehungsweise Sicherheitshinweise beachten. Sollte das Schwindelig Sein wieder auftreten, so sollte man sich sofort auf den Boden setzen. Das führt dazu, dass es zu keinen Folgeverletzungen kommt. Beim Beine hochlegen sollte man bedenken, dass das nicht immer sinnvoll ist und es sich ebenso bei einigen Ursachen negativ auswirken kann.

Abschließend kann erwähnt werden, hinter dem Schwindel vergeben sich eine Vielzahl von Ursachen. Hierbei können die Ursachen zum einen Angstkaskaden über Funktionsstörungen am Gleichgewichtsorgan sein oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Der Schwindel kann nur geheilt oder bekämpft werden, wenn man die Ursachen kennt und diese somit beseitigt. Daher wäre hier eine längerfristige Selbstbeobachtung durch den jeweiligen Patienten notwendig.

Gerne geben wir zu diesem Themenbereich wertvolle Tipps und klären Sie über die Ursachen auf. Solche Aufklärung ist sehr wichtig, da es zudem vorkommen kann, dass beim Schwindel die bestehenden Angstzustände noch verstärkt werden können. Natürlich ist der Schwindel allein schon sehr beunruhigend und er kann daher auch der Auslöser einer Panikattacke sein und den Zustand noch weiter verschlimmern.

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