Yoga gegen Asthma

Asthma, eine entzündliche Atemwegserkrankung, beinhaltet eine Verengung der Bronchien, welche den Sauerstoff von der Luftröhre in die Lunge transportieren. Es entstehen Atembeschwerden, Engegefühl, Husten; in seltenen Fällen kommt es zum Erstickungstod. Allergien, Angst, Genetik und Stress können die Auslöser sein.

Beim Atemprozess wird ebenfalls das Zwerchfell einbezogen, welches durch Unterdruck die Luft in die Lunge zieht. Auch die Bauchmuskulatur spielt eine erhebliche Rolle bei der Atmung. Pranayama, Yogasanas und Entspannung tragen zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes bei oder können sogar eine Heilung erzielen: Der Luftfluss in der Lunge wird ebenso verbessert wie die Atemkapazität, Ausdauer und Immunsystem. Als beste Übungen werden Shavasana, Uhstrasana, Matsyasana und Bhujangasana empfohlen.

Hier eine Shavasana Variante: Liegen Sie in Shavasana Position, die Beine etwa 10 cm geöffnet, wobei die Zehen nach außen zeigen. Die Arme befinden sich locker neben dem Körper, Handflächen nach oben. Schließen Sie die Augen und entspannen Sie den gesamten Körper. Hören Sie Ihren Herzschlag, atmen Sie langsam und bewusst ein und aus. Ihr Bauch weitet sich beim Einatmen, beim Ausatmen sinkt er zusammen; atmen Sie 27 Mal. Diese Übung trägt zu einer inneren Reinigung bei, entspannt die Brustmuskulatur, verlängert die für Asthmatiker wichtige Ausatemphase, verringert Asthma Anfälle und Medikamentenabhängigkeit.

Probieren Sie ebenfalls Ujjai Pranayama; es funktioniert, als ob Sie mit einer Flüssigkeit gurgeln würden. Wiederholen Sie dreimal bis fünfmal täglich; verbessert wird die Atemkapazität. Auch das Singen von Omar (fünf bis zehn Minuten) wird Ihre Lungenkapazität verbessern.

Ayurvedische Ärzte raten Asthmatikern zum Vermeiden von Milch, Milchprodukten, Reis, Bananen, sauren Früchten, Frittiertem, kalten Getränken und kaltem Wetter.

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